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Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Eigentlich sollte es so etwas gar nicht geben. Und deshalb wurde das Thema auch lange Jahre totgeschwiegen. Trotzdem ist das Problem heutzutage noch so aktuell wie um die Jahrhundertwende. Eine Umfrage in mehreren großen Betrieben Deutschlands hat ergeben, daß zwei von drei weiblichen Angestellten während ihres Berufslebens bereits einmal in irgendeiner Form sexuell von einem Kollegen oder Vorgesetzten belästigt wurden.

Kann dies in früheren Zeiten überhaupt einmal zur Sprache, wurde das ganze im Hinblick auf das antiquierte Frauenbild in der Gesellschaft als Kavaliersdelikt abgetan. Erst im Jahre 1994 hat sich der Gesetzgeber entschlossen, zumindest den Versuch zu machen, bedrängten Frauen durch das "Gesetz zum Schutze der Beschäftigten vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz" (Beschäftigten-Schutzgesetz) zu Hilfe zu kommen. Das Gesetz gesteht im Falle einer sexuellen Belästigung den Betroffenen erhebliche Rechte zu und verpflichtet den Arbeitgeber, Maßnahmen zum Schutz des Angestellten zu ergreifen. 

 

 

© RA G. Kaßing, zuletzt geändert 24.11.1998

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