MPU 4. Teil: Das Gespräch mit dem
Psychologen
Dieses Gespräch ist "des Pudels Kern", also der weitaus wichtigste Teil der gesamten
medizinisch-psychologischen Untersuchung. Sie können Ihre Fragebogen noch
so genial ausgefüllt haben. Sie können die Reaktionstest mit Traumnoten abgeschlossen
haben. Sie können die besten Leberwerte weit und breit haben. All das nützt nichts, wenn
Sie im Gespräch mit dem psychologischen Gutachter nicht den Eindruck erwecken können,
daß Sie in Zukunft kein Fahrzeug mehr im fahruntüchtigen Zustand steuern werden.
Wer besser könnte schildern, was im Gespräch mit dem
psychologischen Gutachter abläuft und auf was es im einzelnen ankommt als jemand, der
lange Jahre als TÜV-Psychologe selbst täglich etliche solcher Gutachten gefertigt und
selbst unzählige solcher Gespräche geführt hat. Deshalb sei Ihnen an dieser Stelle
nochmals intensiv das Buch von Theodor Rieh
ans Herz gelegt. Er war lange Jahre als TÜV-Psychologe tätig. Bevor
Sie die MPU absolvieren, sollten Sie sein Buch unbedingt gelesen haben.
Um die Probleme rund um das Gespräch mit dem Gutachter
jedoch in etwa anzureißen, sollen hier folgende Fragen in aller Kürze erörtert werden: