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MPU 2. Teil: Der psychologische Leistungstest

Dieser Test dient den Gutachtern dazu, Ihre Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Anforderungen im Straßenverkehr zu überprüfen. Man gibt Ihnen auf, entweder Geschicklichkeitsaufgaben am Computer zu lösen oder - was immer mehr aus der Mode kommt - auf dem Papier Fragen zu beantworten. Dabei handelt es sich um Reaktions-, Konzentrations- und evtl. auch um Intelligenztests. Die Tests beginnen auf relativ niedriger Schwierigkeitsstufe und steigern sich dann immer weiter. Einige Tests sind außerordentlich schwierig zu absolvieren. Machen Sie sich deswegen aber keine Sorgen: Die Gutachter verlangen von Ihnen nicht, daß Sie alle Tests klaglos bestehen. Tatsächlich sind die Anforderungen an Ihre Fahreignung eher niedrig.

In den seltensten Fällen ist es so, daß jemand die MPU nur deshalb nicht besteht, weil er beim psychologischen Leistungstest durchgefallen ist. Und selbst wenn das bei Ihnen doch so sein sollte, bleibt Ihnen noch ein Ausweg: Sie können sich bei einer Fahrschule anmelden und die praktische Fahrprüfung noch einmal machen. Diese kann dann ebenfalls als Nachweis dafür gelten, daß Sie die Voraussetzungen erfüllen, die dafür notwendig sind, am Straßenverkehr teilzunehmen.

 

 

© RA G. Kaßing, zuletzt geändert 11.06.1998

Jeder Rechtsfall ist anders, die Gesetze werden laufend geändert und täglich ergehen neue Gerichtsentscheidungen. Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, daß wir für die Angaben auf diesen Seiten trotz aller Bemühungen um Aktualität und Genauigkeit  keine Gewähr übernehmen können.

 

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