MPU 2. Teil: Der psychologische
Leistungstest
Dieser Test dient den Gutachtern dazu, Ihre
Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Anforderungen im Straßenverkehr zu überprüfen.
Man gibt Ihnen auf, entweder Geschicklichkeitsaufgaben am
Computer zu lösen oder - was immer mehr aus der Mode kommt - auf dem Papier Fragen zu
beantworten. Dabei handelt es sich um Reaktions-,
Konzentrations- und evtl. auch um Intelligenztests. Die Tests beginnen auf
relativ niedriger Schwierigkeitsstufe und steigern sich dann immer weiter. Einige Tests
sind außerordentlich schwierig zu absolvieren. Machen Sie sich deswegen aber keine
Sorgen: Die Gutachter verlangen von Ihnen nicht, daß Sie
alle Tests klaglos bestehen. Tatsächlich sind die Anforderungen an Ihre
Fahreignung eher niedrig.
In den seltensten Fällen ist es so, daß jemand die MPU nur
deshalb nicht besteht, weil er beim psychologischen Leistungstest durchgefallen ist. Und
selbst wenn das bei Ihnen doch so sein sollte, bleibt Ihnen noch ein Ausweg:
Sie können sich bei einer Fahrschule anmelden und die praktische
Fahrprüfung noch einmal machen. Diese kann dann ebenfalls als Nachweis
dafür gelten, daß Sie die Voraussetzungen erfüllen, die dafür notwendig sind, am
Straßenverkehr teilzunehmen.